Angenommen, du weißt ungefähr welche Töne dir stehen, was machst du mit dieser Erkenntnis? Die Antwort ist konkreter, als du vielleicht denkst, denn das Wissen allein verändert noch nichts. Es muss in den Alltag integriert werden.
Der erste und wichtigste Schritt ist der Kleiderschrank. Schau dir ehrlich an, welche Teile du regelmäßig trägst und welche immer hinten hängen. Oft steckt die Antwort bereits im Schrank. Die Stücke, die du intuitiv immer wieder herausgreifst, sind häufig in Farben, die dir wirklich stehen. Die Fehlkäufe, die nie richtig zum Einsatz kommen, sind oft in Tönen, die zwar auf dem Kleiderbügel attraktiv waren, aber an dir einfach nicht funktionieren.
Im nächsten Schritt geht es ums Einkaufen. Mit dem Wissen um deine persönlichen Farben veränderst du das Einkaufserlebnis grundlegend. Statt dich durch hunderte von Kleidungsstücken zu wühlen und alles anzuprobieren, navigierst du gezielt. Du weißt welche Töne du sofort ausschließen kannst und welche es wert sind, ausprobiert zu werden. Das spart Zeit, Energie und vor allem Geld, weil Fehlkäufe drastisch reduziert werden.
Und dann ist da noch die tägliche Routine. Wenn du morgens vor dem Kleiderschrank stehst, möchtest du keine große Entscheidung treffen müssen. Du möchtest, dass jeder Griff ein Volltreffer ist und du weißt, dass es passt. Dieses Gefühl ist keine Illusion, es ist das realistische Ergebnis einer guten Farbberatung.