Die Frage „Welche Farben passen zu mir?“ lässt sich nicht pauschal beantworten. Sie ist immer individuell. Entscheidend sind mehrere Faktoren, die zusammen ein Gesamtbild ergeben.
Ein wichtiger Punkt ist dein natürlicher Hautton. Dabei geht es nicht darum, ob deine Haut hell oder dunkel ist, sondern ob sie eher warm, kühl oder neutral wirkt. Auch deine Augenfarbe und deine natürliche oder getönte Haarfarbe spielen eine Rolle, da sie beeinflussen, wie Farben mit deinem Gesicht interagieren.
Ebenso wichtig ist deine Persönlichkeit, dein Charakter. Farben wirken nicht nur äußerlich, sondern auch emotional. Manche Menschen fühlen sich in klaren, kräftigen Farben zuhause, andere in sanften, gedämpften Nuancen. Die „richtigen“ Farben sind immer diejenigen, in denen du dich nicht verkleidet fühlst, sondern angekommen.
Auch deine aktuelle Lebensphase beeinflusst deine Farbwahl. Farben, die früher gut funktioniert haben, können sich plötzlich nicht mehr richtig anfühlen – und das ist völlig normal. Auch bei einer schweren Erkrankung braucht es oft zarte Farbnuancen aus deiner Farbpalette, da Farben eine Kraftwirkung haben und wenn du dich sehr schwach fühlst, gibt eine zarte Farbe genau das Maß an Kraft, das du jetzt gerade tragen kannst und brauchst.
Farbberatung ist kein starres System, sondern ein lebendiger Prozess, da es auch immer wieder neue Farben auf dem Bekleidungsmarkt gibt. Da hilft dein persönlicher Farbpass, bestehend aus Stoffstückchen, sehr beim Abgleichen, ob eine neue Farbe sich harmonisch in deine Farben einfügt - dann passt sie zu dir.